TCP/IP mit Windows NT 4.0
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Inhalt:
IP-Klassen |
Klasse |
1. Oktett |
Standard Subnet Mask |
A |
1 - 126 |
255.0.0.0 |
B |
128 - 191 |
255.255.0.0 |
C |
192 - 223 |
255.255.255.0 |
Die IP-Klasse definiert sich aus dem Wert des 1. Oktetts, nicht
aus der Subnet Mask.
Binärwerte |
|
#Subnets |
#A Hosts |
#B Hosts |
#C Hosts |
128 |
10000000 |
|
128 |
10000000 |
- |
- |
- |
- |
64 |
01000000 |
192 |
11000000 |
2 |
4.194.302 |
16.382 |
62 |
32 |
00100000 |
224 |
11100000 |
6 |
2.097.150 |
8.190 |
30 |
16 |
00010000 |
240 |
11110000 |
14 |
1.048.574 |
4.094 |
14 |
8 |
00001000 |
248 |
11111000 |
30 |
524.286 |
2.046 |
6 |
4 |
00000100 |
252 |
11111100 |
62 |
262.142 |
1.022 |
2 |
2 |
00000010 |
254 |
11111110 |
126 |
131.070 |
510 |
- |
1 |
00000001 |
255 |
11111111 |
254 |
65.534 |
254 |
- |
Zum Ansprechen eines Ziel-Hosts über dessen IP werden die Ziel-Host-IP
und die eigene Quell-Host-IP mit der konfigurierten Subnet-Mask AND
verknüpft.
Sind die Ergebnisse identisch, wird das Paket mit entsprechender
Adressenauflösung in das lokale Subnet gesendet.
Sind die Ergebnisse nicht identisch, wird das Paket an das konfigurierte
Standard-Gateway geschickt.
Die Host-IP, die Subnet-Mask und das Standard-Gateway können mit
IPCONFIG.EXE ermittelt werden.
Windows NT Server kann als Router konfiguriert werden. Dazu kann der Rechner
mit mehreren Netzwerkkarten ausgestattet sein, die an unterschiedliche physikalische
Subnetze angeschlossen sind ("mehrfach vernetzter Computer" oder
"multihomed Computer"). Jeder Netzwerkkarte können bis zu 5
IP-Adressen zugeordnet werden.
- Dynamisches Routing
-
Verwendet das RIP (Routing Information Protocol) zum dynamischen Austausch
von Routen zwischen den Routern. Dies erfolgt durch Rundsendungen auf
MAC-Ebene alle 30 Sekunden, was insbesondere große Netzwerke und
langsame WAN-Verbindungen belastet.
- Statisches Routing
-
Mit ROUTE.EXE müssen die Routen statisch konfiguriert werden.
| ROUTE.EXE Optionen |
ROUTE ADD [Netzwerk] MASK [Subnet Mask] [Gateway] |
Hinzufügen einer Route |
ROUTE -P ADD [Netzwerk] MASK [Subnet Mask] [Gateway] |
Hinzufügen einer ständigen Route |
ROUTE DELETE [Netzwerk] [Gateway] |
Löschen einer Route |
ROUTE CHANGE [Netzwerk] [Gateway] |
Ändern einer Route |
ROUTE PRINT |
Anzeigen der Routing-Tabelle |
ROUTE -F |
Alle Routen löschen |
ARP löst IP-Adressen in Hardware-Adressen (MAC-Adressen) auf. Jede
Netzwerkkarte hat eine individuelle MAC-Adresse, mit der sie im Netzwerk
identifiziert wird.
Um die MAC-Adresse eines Rechners im TCP/IP-Netzwerk zu finden, wird
zunächst der lokale ARP-Cache überprüft, ob die MAC-Adresse
bereits aus einer früheren Auflösung bekannt ist. Wenn nein, erfolgt
eine ARP-Rundsendung mit der gesuchten IP-Adresse. Wird diese vom gesuchten
Computer empfangen, sendet er seine Hardware-Adresse zurück. Die
Rückmeldung wird für wenige Minuten im ARP-Cache für spätere
Adressauflösungen gespeichert.
Der ARP-Cache kann mit ARP.EXE manuell verwaltet werden.
Die Namens-Auflösung löst einen Computer-Namen in eine IP-Adresse
auf. Ein Computer kann zwei Namen haben:
- NetBIOS-Namen
-
Microsofts Namens-System, benutzt im LAN-Manager, Windows und Windows NT.
- Host-Namen
-
Älteres Namens-System, benutzt vor allem unter UNIX.
| Reihenfolge der Auswertung |
NetBIOS |
Host |
- Lokaler NetBIOS-Namens-Cache
- WINS
- Rundsendung
- LMHOSTS
- HOSTS
- DNS
|
- Lokaler Host-Name
- HOSTS
- DNS
- Lokaler NetBIOS-Namens-Cache
- WINS
- Rundsendung
- LMHOSTS
|
Der NetBIOS-Namens-Cache enthält jeden NetBIOS-Namen, der vorher mit
einer IP-Adresse verknüpft wurde. Dies reduziert den Netzwerkverkehr,
indem Rundsendungen oder WINS-Anforderungen vermieden werden.
Der lokale NetBIOS-Namens-Cache kann mit NBTSTAT.EXE eingesehen werden.
Mit NetBIOS over TCP/IP-Knoten wird die Reihenfolge der Namensauswertung
festgelegt. Unabhängig vom gewählten Knotentyp wird immer zuerst
der lokale NetBIOS-Namens-Cache geprüft, und die Datei LMHOSTS zuletzt.
Der Typ kann anhand der Nummer im DHCP-Server eingestellt werden.
B-Knoten Broadcast |
01 |
Der Computer sendet eine Rundsendung in das lokale Netzwerk. Empfängt
der Computer mit dem gesuchten Namen diese Rundsendung, sendet er seine
IP-Adresse zurück. Dieser Knoten ist die Standard-Methode für
Clients ohne WINS-Unterstützung.
|
P-Knoten Peer-to-peer |
02 |
Die Auflösung erfolgt über den WINS-Server (NetBIOS Name
Server, NBNS).
|
M-Knoten Mixed |
04 |
Der Computer versucht zunächst eine Auflösung über bis
zu 3 Rundsendungen, danach über den WINS-Server.
|
H-Knoten Hybrid |
08 |
Der Computer versucht zunächst eine Auflösung über den
WINS-Server, danach bis zu 3 Rundsendungen. Wenn die IP-Adresse des
WINS-Servers in den Netzwerk-Eigenschaften eingetragen wird, wird dies
der Standard-Modus.
|
WINS ist die Microsoft-Implementierung eines NetBIOS Name Servers (NBNS).
Es handelt sich um eine dynamische Datenbank auf einem Windows NT
Server, die NetBIOS-Namen in IP-Adressen auflöst.
Die WINS-Clients melden ihre NetBIOS-Namen zusammen mit ihrer IP-Adresse
beim WINS-Server an. Die Clients versuchen nach 1/8 der TTL (Time To Live), ihre
Anmeldungen beim primären WINS-Server zu erneuern, danach alle 2 Minuten,
bis 1/2 TTL erreicht ist. Nun versuchen sie die Erneuerung am sekundären
WINS-Server, sofern einer konfiguriert ist. Nach einer einmal erfolgreichen
Erneuerung erfolgen die nächsten Erneuerungen jeweils nach 1/2 TTL.
Für je 10.000 WINS-Clients wird ein primärer Server und ein
sekundärer Backup-Server empfohlen.
Wenn die Datenbank größer als 30MB geworden ist, sollte sie mit
JETPACK.EXE komprimiert werden.
Die Datenbanken der WINS-Server können untereinander repliziert werden.
Dazu kann ein WINS-Server als Push- oder als Pull-Partner oder als beides
konfiguriert werden.
- Push
-
Der Server sendet seine Datenbank-Änderungen, sobald eine in der
Push-Konfiguration vordefinierte Anzahl an Änderungen erreicht ist.
Dies kann Netzwerkverkehr zum falschen Zeitpunkt erzeugen und ist
insbesondere über langsame WAN-Verbindungen nicht empfohlen.
- Pull
-
Der Server holt Datenbank-Änderungen zu einem in der Pull-Konfiguration
vordefinierten Zeitpunkt oder in regelmäßigen Intervallen ab.
Dies sollte für WAN-Verbindungen verwendet werden, da der Zeitpunkt
auf Zeiten mit geringem Netzwerkverkehr gelegt werden kann.
Um eine beschädigte Datenbank wiederherzustellen, gibt es 3
Möglichkeiten, wenn im WINS-Manager eine Sicherheitskopie konfiguriert
wurde:
-
Den WINS-Dienst anhalten und neu starten. Wenn die Datenbank als
beschädigt erkannt wird, wird sie automatisch von der Sicherheitskopie
wiederhergestellt.
-
Im WINS-Manager "Lokale Datenbank wiederherstellen" wählen.
-
Die Sicherheitskopie manuell kopieren.
Mit einem WINS-Proxy-Agenten, der nicht selbst ein WINS-Server sein darf,
kann für Nicht-WINS-Clients eine WINS-Unterstützung eingerichtet
werden. Der Proxy fängt B-Knoten Rundsendungen ab. Zunächst prüft
er seinen lokalen NetBIOS-Cache auf den gesuchten Namen. Steht er dort nicht
drin, wird die Anforderung an einen WINS-Server weitergeleitet. Der Proxy
leitet die Antwort des Servers wiederrum zurück an den Nicht-WINS-Client.
Die NetBIOS-Namen von Nicht-WINS-Computern können manuell in die
WINS-Datenbank eingetragen werden. LMHOSTS-Dateien, die vor der Konfiguration
des WINS-Servers verwendet wurden, können importiert werden.
Die LMHOSTS-Datei ist eine nicht case-sensitive Textdatei, die eine
Zuordnungs-Liste von NetBIOS-Namen zu IP-Adressen enthält. Sie befindet
sich in %Systemroot%\system32\drivers\etc\.
| LMHOSTS Tags |
#PRE |
Preload, dieser Eintrag wird permanent in den NetBIOS-Namens-Cache
geladen.
|
#DOM |
Domain, spezifiziert den Domänen-Hauptsuchdienst in einer anderen
Domäne. Vor diesem Tag muß das #PRE-Tag stehen.
(#DOM:domainname)
|
#INCLUDE |
Spezifiziert die LMHOSTS-Datei auf einem anderen Computer, die ebenfalls
gelesen wird. (#INCLUDE:\\server\share\lmhosts.)
|
#BEGIN_ALTERNATE |
Leitet mehrere #INCLUDE-Anweisungen ein.
|
#END_ALTERNATE |
Schließt mehrere #INCLUDE-Anweisungen ab.
|
#MH |
Multihomed, dies ist ein mehrfach vernetzter Computer, für den
mehrere Einträge hinzugefügt werden.
|
#NOFNR |
Vermeidet auf NetBIOS ausgerichtete Namensabfragen bei älteren
LAN Manager UNIX-Systemen.
|
Alle Einträge nach dem #-Zeichen in derselben Zeile werden als
Kommentar gewertet. Die Datei wird sequenziell durchsucht, bis der gesuchte
Name gefunden wird. Die Computer, auf die am häufigsten zugegriffen wird,
sollten also am Dateianfang stehen, alle #PRE-Einträge am Dateiende.
Bei DNS handelt es sich um eine statische hierarchische Datenbank,
mit der Host-Namen in IP-Adressen aufgelöst werden.
- Resolver
-
Ein DNS-Client, der Namens-Abfragen an einen DNS-Server richtet. Er leitet
die Abfragen zwischen Anwendungen und Namens-Servern weiter.
- Namens-Server
-
Wandeln Host-Namen in IP-Adressen um und beantworten die Abfragen der
Resolver. Die Auflösung kann rekursiv, iterativ und invers erfolgen.
- Rekursive Abfrage
-
Der Namens-Server gibt entweder die gesuchte IP-Adresse oder eine
Fehlermeldung zurück. Zur Auflösung kann er weitere Namens-Server
abfragen.
- Iterative Abfrage
-
Der Namens-Server gibt die Antwort oder einen Verweis auf einen anderen
Namens-Server zurück. Er selbst kann keine anderen Namens-Server
aufrufen.
- Inverse Abfrage
-
Sucht zu einer bekannten IP-Adresse den Host-Namen.
Mit DNS können auch NetBIOS-Namen aufgelöst werden, dazu muß
"WINS-Auswertung verwenden" unter WINS-Lookup in den jeweiligen
Zonen-Eigenschaften im DNS-Manager aktiviert sein.
In den Netzwerk-Eigenschaften können bis zu drei DNS-Server eingetragen
werden. Wenn eine Anfrage an einen DNS-Server erfolgt, dieser die Anfrage aber
nicht auflösen kann, wird der anfragende Computer eine andere Methode der
Namensauflösung wählen, statt die anderen DNS-Server anzusprechen.
Wenn ein DNS-Server nicht erreicht werden kann, wird der nächste Server
der Liste probiert.
- Primärer Namens-Server
-
Verwaltet die Zonendaten in lokalen Dateien. Alle Änderungen einer
Zone werden hier durchgeführt.
- Sekundärer Namens-Server
-
Erhält seine Daten von einem anderen Namens-Server über den
Zonentransfer.
- Master-Namens-Server
-
Die Quelle für den Zonentransfer. Hierbei kann es sich um einen
primären oder einen sekundären Namens-Server handeln.
- Nur-Cache-Server
-
Führt Anfragen durch, speichert die Antworten im Cache und gibt die
Ergebnisse zurück. Es werden keine Zonendaten lokal gespeichert.
Ein spezieller Eintrag in den Zonendateien ist CNAME, der die Zuweisung von
Alias-Namen ermöglicht (www oder ftp).
Der MX-Record (Mail Exchange) identifiziert den Mail-Server in der Domäne.
Mit NSLOOKUP können die DNS-Einträge überprüft werden.
Die HOSTS-Datei ist eine Textdatei, die eine Zuordnungs-Liste von Host-Namen
zu IP-Adressen enthält. Sie befindet sich in %Systemroot%\system32\drivers\etc\.
Die Datei ist unter Windows NT nicht case-sensitiv, aber unter UNIX. Bei einer
Verbindung zwischen NT und UNIX muß die Schreibweise der Einträge
stimmen.
Ein Eintrag besteht aus der IP-Adresse, der ein oder mehrere Host-Namen
zugeordnet werden. Die Datei wird sequenziell durchsucht, bis der gesuchte
Name gefunden wird, häufig benutzte Namen sollten also am Anfang stehen.
DHCP ist ein Protokoll, um Clients automatisch und dynamisch IP-Adressen
zuzuweisen, sowie weitere Konfigurationsparameter: Subnet-Mask, IP-Adressen
der Standard-Gateways, WINS- und DNS-Server, etc.
Dazu können IP-Adress-Bereiche für ein Subnetz definiert werden.
Die Parameter können über die Bereichs-Optionen zugewiesen werden.
Es gibt drei Arten von Bereichs-Optionen:
- Global
-
Diese Einstellungen gelten für alle definierten Bereiche im DHCP-Server.
- Bereich
-
Diese Einstellungen gelten für den ausgewählten Bereich und
überschreiben die Global-Einstellungen.
- Client
-
Diese Einstellungen gelten nur für den spezifischen Client und
überschreiben die Bereich-Einstellungen.
Für DHCP-Clients kann eine statische IP-Adresse reserviert werden. Dies
empfiehlt sich bei WINS-Servern und Standard-Gateways.
Die Kommunikation zwischen DHCP-Clients und DHCP-Servern geschieht über
BOOTP-Rundsendungen. Um DHCP in einem Subnetz ohne DHCP-Server nutzen zu
können, gibt es zwei Möglichkeiten:
-
RFC 1542 konforme Router, bei denen die BOOTP-Rundsendungs-Weiterleitung
aktiviert wird.
-
DHCP-Relay-Agenten im jeweiligen Subnetz, die die DHCP-Rundsendungen
abfangen und gerichtet an einen DHCP-Server weiterleiten. Die Antwort
des DHCP-Servers senden sie zurück ins Subnetz.
IP-Adressen werden mit einer Lease-Dauer an die Clients verteilt. Nach
50 Prozent der Lease-Dauer oder nach einem Neustart versucht der Client, seine
IP-Lease beim DHCP-Server zu erneuern. Ist der Server nicht erreichbar,
versucht er nach 87,5 Prozent, einen beliebigen DHCP-Server zu erreichen.
Mit IPCONFIG kann die Konfiguration angezeigt und erneuert werden.
| IPCONFIG Optionen |
IPCONFIG |
Zeigt die Basiskonfiguration an: IP-Adresse, Subnet-Mask und
Standard-Gateway.
|
IPCONFIG /ALL |
Zeigt eine ausführliche Übersicht der IP-Konfiguration.
|
IPCONFIG /RELEASE |
Gibt die aktuelle IP-Lease beim DHCP-Server frei.
|
IPCONFIG /RENEW |
Erneuert die IP-Lease beim DHCP-Server bzw. fordert eine neue an.
|
SNMP ist ein System, mit dem Statusinformationen zwischen verschiedenen
Hosts überwacht und ausgetauscht werden können. Es besteht aus zwei
Teilen:
- SNMP-Verwaltungssystem
-
Fordert Informationen von den Agenten an. Dazu stehen die drei Befehle
get, get-next und set zur Verfügung.
- SNMP-Agenten
-
Müssen auf jedem zu überwachenden Host installiert sein, dies
können auch Router und Hubs sein. Der Windows NT SNMP-Dienst ist ein
Agent. Agenten reagieren auf die Befehle des Verwaltungssystems und
können unter vordefinierten Bedingungen einen Trap auslösen.
Um mit dem Systemmonitor die TCP/IP-Aktivität auf einem Windows NT
Computer zu überwachen, muß auf diesem SNMP installiert sein.
Eine SNMP-Community ist eine Gruppe aus Agenten und Verwaltungssystemen,
die unter einem gemeinsamen Community-Namen laufen. Nur Agenten und
Verwaltungssysteme aus derselben Community können miteinander
kommunizieren. Ein Agent kann Mitglied mehrerer Communities sein.
Mit FTP können Text- und Binär-Dateien zwischen einem Client
und einem FTP-Server übertragen werden. FTP ist schnell und fehlersicher.
Passworte werden immer im Klartext übertragen. Um die Ermittlung von
Passworten zu verhindern, sollten anonyme Verbindungen in den Eigenschaften
des FTP-Dienstes erlaubt werden. Standard Benutzernamen für die anonyme
Benutzung sind anonymous und ftp.
Sowohl FTP als auch NTFS können verwendet werden, um den unauthorisierten
Zugriff auf Server-Bereiche zu verhindern.
- LPD
-
TCP/IP-Druck-Server-Dienst (LPDSVC). Nimmt LPR-Druckaufträge von
Clients entgegen und übermittelt sie an den Drucker.
- LPR
-
Hiermit werden Druckaufträge von einem Client an einen Remote LPD
Druck-Server gesendet.
- LPQ
-
Zeigt den Status und die Warteschlange eines Remote LPD Druck-Servers an.
Ein Windows NT Server mit den TCP/IP-Druckdiensten kann als Druck-Gateway
eingesetzt werden. Er kann Aufträge von MS-Clients (auch ohne TCP/IP und
LPR) empfangen und an einen LPD Druck-Server weiterleiten, außerdem kann
er Aufträge von jedem LPR-Client annehmen und an jeden für ihn
verfügbaren Drucker weiterleiten.
- PING 127.0.0.1 - Loopback, testet TCP/IP-Funktionalität.
- PING eigene IP
- PING Standard Gateway IP
- PING Remote Host IP
- Dasselbe mit Host-Namen
Eine fehlerhafte Subnet-Mask verursacht Verbindungs-Probleme. Sind die
maskierten Netzwerk-IDs von Quell-Host und Ziel-Host identisch, wird das Ziel
im lokalen Subnetz gesucht, ansonsten wird das Standard-Gateway angesprochen.
Das Standard-Gateway muß sich im selben Subnetz wie der Quell-Host
befinden. Ein falsch konfiguriertes Standard-Gateway verhindert die
Remote-Kommunikation.
|
|
|
- NBTSTAT
-
Zeigt Protokoll-Statistiken und offene NetBIOS benutzende TCP/IP-Verbindungen
an. Hiermit kann auch der NetBIOS-Namens-Cache angezeigt werden.
- NETSTAT
-
Zeigt Protokoll-Statistiken und offene TCP/IP-Netzwerk-Verbindungen an.
Es werden Statistiken seit dem Start des Servers angezeigt.
- TRACERT
-
Dient zur Verfolgung der Route eines Pakets von der Quelle bis zum Ziel.
- Systemmonitor
-
Ermittelt Netzwerk- und Computer-Statistiken. Diese Daten können
gespeichert und exportiert werden, z.B. für die Verwendung in
Tabellenkalkulationen.
- Netzwerkmonitor
-
Ermittelt Statistiken über die Netzwerkaktivität und zeigt den
Inhalt von über das Netzwerk gesendeten Paketen an.
- Ereignisprotokoll
-
Verzeichnet Fehler und Ereignisse.
- REXEC
-
Remote Execution, ermöglicht die Ausführung von Prozessen auf
einem Remote-Host mit Kennwortschutz.
- RSH
-
Remote Shell, führt Befehle auf einem Remote-RSH-Server ohne
Kennwortschutz aus.
- TELNET
-
Terminal-Emulation zur Remote-Steuerung.
- RCP
-
Remote Copy, kopiert ohne Anmeldung Dateien zwischen NT und einem
RCP-Server.
- TFTP
-
Abgespeckte Version von FTP.
- HOSTNAME
-
Gibt den Host-Namen des lokalen Computers für die Echtheitsbestätigung
zurück.
|
|
|
TCP/IP
- TCPWindowSize
-
Sollte vergrößert werden, wenn Schwierigkeiten mit der
Kommunikation über WAN-Verbindungen auftreten. Dies verringert die
Anzahl der Bestätigungen, die Anzahl der gesendeten Pakete und die
wiederholte Übertragung von Paketen außerhalb der Reihenfolge.
- DefaultTTL
-
Default Time To Live. Sollte erhöht werden, wenn mehrere Verbindungen
im Netzwerk langsam sind oder ständig Pakete verworfen werden, weil
ihre TTL abgelaufen ist.
- TCPMaxConnectRetransmissions
-
Definiert wie oft versucht wird, eine TCP-Verbindung aufzubauen, bevor
der Versuch aufgegeben wird. Wird dieser Wert in kleinen Raten erhöht,
kann einem Client auch über eine langsame WAN-Verbindung eine
Verbindung ermöglicht werden.
- TCPNumConnections
-
Legt die maximale Anzahl Verbindungen fest, die von TCP gleichzeitig
geöffnet werden können.
Mehrfach vernetzte IP-Router
- ForwardBufferMemory
-
Legt die Speichergröße fest, die vom Router für die
Route-Warteschlange zum Zwischenspeichern von IP-Paketen benutzt wird.
Dieser Wert sollte erhöht werden, wenn ständig Pakete vom Router
verworfen werden.
- NumForwardPackets
-
Legt die Anzahl der IP-Pakete fest, die in der Route-Warteschlange
zwischengespeichert werden können. Muß mindestens so
groß sein, wie von ForwardBufferMemory für die
Buffer-Kapazität festgelegt wird.
Inhaltlicher Stand: 1999-09-24
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